Förderprogramme zum Thema Abwärme

Folgende Förderprogramme können aktuell zum Thema Abwärme abgerufen werden:

KfW-Effizienzprogramm 294 – Abwärme

BAFA: Querschnittstechnologien

NRW.BANK.Effizienzkredit

BAFA: Förderung von Kälte- und Klimaanlagen

(a)   Maßnahmen zur Nutzung der Abwärme aus Produktionsprozessen und Kälteanlagen (Bonusförderung)

(b)   Sorptionskälteanlagen mit einer Kälteleistung von mindestens 5 kW und höchstens 500 kW, wo die Antriebswärme aus Abwärme von Produktionsprozessen oder von Kälteanlagen genutzt wird

Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen können im Förder.Navi der EnergieAgentur.NRW abgerufen werden:

http://www.foerder-navi.de/

 

Klimaprofit Center NRW

Das Klimaprofit Center NRW unterstützt Unternehmen beim Ausbau ihrer Energieeffizienz. Per Telefon und Homepage können insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen Informationen zum Thema Energieberatung (aus der Region, kostenlose Erst- und weitergehende Beratung) abfragen.

Das Angebot ermöglicht zudem Kontakt zu bestehenden Unternehmensnetzwerken in Sachen Energieeffizienz und gibt Tipps für die Gründung eines eigenen Netzwerks.

Außerdem bietet das Klimaprofit Center Informationen und Online-Rechner, die beispielsweise eine erste Einschätzung des eigenen Stromverbrauchs möglich machen.

Die Homepage des Klimaprofit Center ist erreichbar unter: http://www.energieagentur.nrw/klimaschutz/kpc

 

ISO 14004 - der Leitfaden zum UMS

Unternehmen sind zunehmend damit konfrontiert, sich mit den Umweltauswirkungen und -aspekten ihrer Prozesse, Produkte und Dienstleistungen zu befassen. Viele nutzen hierzu die ISO 14001, sind bei deren konkreter Umsetzung jedoch unsicher. Eine Orientierungshilfe zur neuen ISO 14001:2015 bietet nun die kürzlich erschienene Revision der ISO 14004. Sie enthält Erläuterungen, die über den Anhang der ISO 14001 hinausgehen. Zum Beispiel wird der Kontext der Organisation mit vielen Beispielen beschrieben, die Verantwortlichkeiten der obersten Leitung werden konkretisiert und es folgen Hinweise, wie die Integration von Umweltfragen in die strategische Ausrichtung der Organisation gelingt.

 

KWK-Förderung

Obwohl das neue KWK-Gesetz seit dem 1. Januar 2016 in Kraft getreten ist, konnten aufgrund der fehlenden beihilferechtlichen Genehmigung der EU-Kommission bisher keine Förderbescheide durch das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) versandt werden. Nach rund einem Jahr intensiver Verhandlungen hat die EU-Kommission nun grünes Licht für die Förderung von KWK-Anlagen gegeben. Neue bzw. modernisierte Anlagen können wieder einen Förderbescheid erhalten – auch rückwirkend ab 01.01.2016.

Das BAFA wird in Kürze mit dem Versand der Förderbescheide beginnen, sobald die inhaltliche Prüfung der Genehmigung abgeschlossen ist.

Weiterführende Informationen unter: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/kraft_waerme_kopplung/

Und unter:

http://www.kwkg2016.de/

 

Energieaudits

Die Umsetzungsfrist aus dem Energiedienstleistungs-gesetzt (EDL-G) ist bereits Ende des letzten Jahres abgelaufen. Dennoch ergeben sich bei der Anwendung und der Umsetzung der Energieauditpflicht immer noch Fragen. Das BAFA hat nun eine aktualisierte Fassung seines Merkblatts veröffentlicht (Stand: 04.10.2016).

Das Merkblatt ist auf der Homepage des BAFA verfügbar:

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energie_audit/publikationen/merkblatt_energieaudits.pdf

 

Mobilität im Fokus des Energiemanagements

Bei einem Workshop der Mittestandsinitiative auf der internationalen EUREM-Konferenz trafen sich rund 200 betriebliche Energieeffizienz-Experten, um sich intensiv mit dem Thema Mobilität in Unternehmen und der Frage, welches Potential für Energieeinsparungen darin verborgen liegt, zu beschäftigen.

Der Fokus der Vortragenden richtete sich auf den Gütertransport, den betriebseigenen Fuhrpark, die Dienstwege- und Dienstreisen, die Arbeitswege der Mitarbeiter sowie den Kunden- und Lieferantenverkehr. Die Vortragenden untermauerten ihre Thesen mit Beispielen aus der Praxis. Unter anderem wurde das Projekt eMOMA vorgestellt, das die Einführung von Elektrofahrzeugen bei privat genutzten Dienstwagen untersucht.

Die englischsprachigen Präsentationen stehen unter folgendem Link zur Verfügung:

http://www.mittelstand-energiewende.de/presseaktuelles/mobilitaet-im-fokus-workshop-der-mittelstandsinitiative-auf-der-internationalen-eurem-konferenz/

 

Chemikalien-Verbotsverordnung

In den Drucksachen des Bundesrates ist ein überarbeiteter Entwurf der Chemikalien-Verbotsverordnung erschienen. Diese soll in den Ausschüssen im November beraten und der CLP- und REACH-Verordnung angepasst werden.

Entscheidend ist, dass viele zusätzliche Stoffe und Gemische unter die Verordnung fallen und andere Produkte aus dem Anwendungsbereich herausgenommen werden (beispielsweise Kraftstoffe, Kleber und Harze).

Positiv ist, dass das Bundesumweltministerium insgesamt mit einer jährlichen Entlastung von rund 6 Millionen Euro für die Wirtschaft (davon entfallen rund 57.000 Euro auf Informationspflichten) rechnet. Zudem enthält der Verordnungsentwurf Regelungen, die

im Rahmen der Anwendung der „One-in, one-out“-Regel für neue Regelungsvorhaben der Bundesregierung herangezogen werden können.

Detaillierte Informationen sind unter folgendem Link abrufbar:

http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Gesetze/chemverbotsv_novelle_kabinett_bf.pdf

 

Anerkennung für Umweltprojekte

Umweltprojekte von Unternehmen sollten stärker gewürdigt werden. Eine Möglichkeit der Anerkennung ist der Umweltpreis des Neu Isenburger Unternehmens Partslife. Er soll umweltorientierte Unternehmen (außerhalb des Automotiv-Markts) unterstützen, sich mit ihren Projekten bekannt zu machen, und ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden.

Gefragt sind:

Die Bewerbung erfolgt mittels Formular, einer Projekt- bzw. Initiativenbeschreibung sowie geeigneter Nachweise über die erbrachte Leistung. Einsendeschluss für den nächsten Preis ist Ende April 2017.

Weiterführende Information sind unter folgendem Link verfügbar:

http://www.partslife.com/umweltpreis.html

 

Bessere Beherrschung schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen durch das

Seveso-III Umsetzungsgesetz

Der Bundestag hat im Oktober das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2012/18/EU zur 

Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen (Seveso-III) beschlossen. 

Inhaltlich werden Regelungen zur Information und zur Beteiligung der betroffenen Öffentlichkeit und deren Zugang zu Gerichten ausgeweitet. Außerdem werden die genehmigungsrechtlichen Grundlagen zur Bewertung des angemessenen Sicherheitsabstands bestimmt. Die Details zur Bemessung des Abstands sollen in einer Verwaltungsvorschrift festgelegt werden. (Das Gesetz

enthält für diese "Technische Anleitung Abstand" eine Ermächtigungsgrundlage.)

Behörden sollen zukünftig im Genehmigungsverfahren ein Gutachten zu den Auswirkungen verlangen dürfen, die bei schweren Unfällen durch die Anlage hervorgerufen werden können.

Im Vergleich zum Regierungsentwurf schärfte der Bundestag den Schutz bestehender Anlagen. Nicht

geändert wurde dagegen die neu verankerte Anzeigepflicht für Betreiber kleinerer Anlagen, die

keiner immissionsschutzrechtlichen Genehmigungspflicht unterliegen.

Der weitere Vorgang kann unter folgendem Link nachverfolgt werden:

http://www.bundesrat.de/SharedDocs/beratungsvorgaenge/2016/0601-0700/0632-16.html