Februar 2015:

ISO Survey 2013 erschienen: ISO 50001 boomt

Die International Standardization Organisation (ISO) hat kürzlich ihren ISO Survey 2013 veröffentlicht.

Folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Trends des Jahres 2013:

TUB 78

Wichtigste Botschaft des jährlich erscheinenden Surveys ist, dass die Managementsystem-Zertifizierungen im Jahr 2013 um 4% angestiegen sind.

Ende 2013 gab es weltweit mehr als 1.500.000 Zertifikate, wobei der führende Standard, die ISO 9001, mehr als 1.100.000 Zertifikate ausmachte.

Regional betrachtet sind die meisten Zertifikate im asiatischen Raum vorhanden, dominiert von China, gefolgt von Europa mit Deutschland und Italien an der Spitze.

Das größte Wachstum erlebte die ISO 50001, mit einem Anstieg der Zertifikate von 116 %. Regional gesehen wurden die meisten ISO 50001 Zertifikate in Deutschland, Großbritannien und Italien ausgestellt.

Beachtliches Wachstum verzeichneten auch die Standards der Lebensmittel- und Informationssicherheit (ISO 22000/ ISO 27001) sowie für Medizinprodukte (ISO 13485).

Die Zahl der Zertifikate nach ISO 14001 wuchs dagegen nur noch um 6 % im Jahr 2013. Führend beim Zuwachs  sowie bei der Gesamtzahl der Zertifikate waren China, Italien und Indien.

Nähere Informationen unter:

http://www.iso.org/iso/iso-survey

 

REACH: Neue Website zur Registrierung

Mit dem Ziel vor allem KMU bei der Registrierung von vorregistrierten Stoffen zu unterstützen, hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) spezielle Webseiten eingerichtet.

Die Frist zur Registrierung dieser Stoffe im Mengenband von 1 bis 100 Tonnen pro Jahr und Unternehmen endet am 31. Mai 2018.

Mit den neuen Internetseiten möchte die ECHA einerseits den Zugang zu relevanten Informationen für den 2018er Registrierungsprozess vereinfachen und andererseits erreichen, dass die Unternehmen so schnell wie möglich mit den Vorbereitungen beginnen.

Zur weiteren Unterstützung der Unternehmen hat ECHA die Broschüre „Registration 2018 Roadmap“ veröffentlicht, die die notwendigen Schritte zur Vorbereitung der Unternehmen auf das Registrierungsfristende  am 31. Mai 2018 erläutert.

Nähere Informationen unter:

http://echa.europa.eu/de/regulations

Download der “ECHA´s REACH 2018 Roadmap” unter:

http://echa.europa.eu/documents/10162/13552/reach_roadmap_2018_web_final_en.pdf

 

Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) erschienen

Die Bundesregierung hat im Dezember 2014 ein Maßnahmenbündel auf den Weg gebracht, welches unter dem Namen „Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz“ die Energieeffizienzstrategie der Bundesregierung beschreibt.

Der NAPE bindet alle gesellschaftlichen Akteure gleichermaßen ein und versucht durch einen Mix aus Aufklärung, Kommunikation, Förderung und Setzen von neuen Standards für neue Anlagen das Thema Energieeffizienz positiv zu belegen.

Der NAPE sieht, unter anderem, folgende Sofortmaßnahmen für Unternehmen vor:

Weitere Informationen unter:

http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Energieeffizienz/nape.html

 

Besondere Ausgleichsregelung - Hinweise zu Stromzählern

Nach dem EEG 2014 muss ab dem 31.03.2015 jede Abnahmestelle über eigene Stromzähler an allen Entnahmepunkten und Eigenversorgungsanlagen verfügen.

Ab dem genannten Zeitpunkt wird das BAFA nur noch diejenigen Strommengen berücksichtigen, die über einen geeichten Stromzähler erfasst wurden und der jeweiligen Abnahmestelle zugeordnet werden können.

Die Verpflichtung gilt für alle Entnahmepunkte und Eigenversorgungsanlagen. Das bedeutet, dass auch an allen Entnahmepunkten von nachgelagerten Stromverbrauchern, also im Falle von Weiterleitungen durch das antragsstellende Unternehmen an andere Unternehmen, Stromzähler installiert sein müssen.

Weitere Informationen unter:

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/besondere_ausgleichsregelung_eeg/index.html

 

Unternehmen erreichen Zielwert für die Reduzierung der Energieintensität

Das Bundeskabinett hat am 21. Januar 2015, auf Grundlage eines Berichtes des Rheinisch-Westfälischen-Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), festgestellt, dass der Zielwert für die Reduzierung der Energieintensität im Bezugsjahr 2015 vom Produzierenden Gewerbe zu 100% erreicht wurde.

Damit kann den Unternehmen auch im Jahr 2015 der Spitzenausgleich bei der Strom- und Energiesteuer in voller Höhe gewährt werden.

Grundlage der Kabinettsentscheidung ist ein Bericht des RWI. In ihm wird für das im Antragsjahr 2015 maßgebliche Bezugsjahr 2013 eine Reduktion der Energieintensität von 4,5 % bestätigt. Damit liegt der erreichte Wert deutlich über der Zielvereinbarung von 1,3% Reduktion gegenüber der jahresdurchschnittlichen Energieintensität in den Jahren 2007 bis 2012.

Weitere Informationen unter:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2015/01/2015-01-21-PM02.html